Mitochondrien-Therapie

 

Mitochondrien sind die Kraftwerke in unseren Zellen und  zuständig für die Energiebereitstellung, die Enzymfunktion und einiges mehr.

Kapseln

Seit kurzem richtet sich die medizinische Forschung nun auch auf die Mitochondrien, da durch empirische Forschung erkannt wurde, dass Krankheit auch ein energetisches Problem ist. Energie ist notwendig, um die Zellfunktionen aufrechtzuerhalten. Eine wichtige Funktion, die viel Energie benötigt, ist die Reparaturarbeit im Körper. Fehlt Energie, führt das unweigerlich zu Komplikationen in der Zellfunktion, den Reparaturarbeiten und damit in der Zellgesundheit. Das ist der Grund, warum die Mitochondrientherapie zunehmend an Bedeutung gewinnt – sowohl bei der Behandlung von Krankheiten als auch zur Prävention.

Bei der gesunden Energiebildung in den Mitochondrien und bei anderen Leistungen der Zelle entstehen freie Radikale – auch oxidativer Stress genannt - deren zerstörendes Potential im gesunden Organismus durch ausreichende Nährstoffversorgung und genügend Antioxidantien ausgeglichen wird. Entfällt dieser Ausgleich oder entstehen zu viele freie Radikale z.B. durch permanenten starken Stress ausgelöste, erhöhte Bildung von Stickstoffmonoxyd mit darauf folgendem Nährstoff- und Antioxidantienmangel, kommt es in der Folge zu weiterem Energiemangel, Zelltod und Funktionsstörungen mit anfänglich diffusen, unklaren und unterschiedlichen Krankheitsbildern, deren Ursache auf die Schädigung der Mitochondrien (Mitochondropathie) zurückzuführen ist.

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Während bis vor einigen Jahren die wissenschaftliche Meinung bestand, dass es sich bei der Mitochondropathie um einen seltenen Stoffwechseldefekt handelt, ist man heute immer mehr der Auffassung, dass eine Störung der Energiegewinnung durch die Mitochondrien langsam zu chronischen Krankheiten führt, denn eine Blockade der Mitochondrien führt zu starken Störungen des Stoffwechsels und löst massiven oxidativen Stress aus. Umwelt- und Chemikalienbelastung verstärken diese Stoffwechselprobleme. Es folgen Funktionsstörungen der Zelle und im weiteren Verlauf u. a. Leistungsabfall bei Konzentration und Ausdauer, chronische Müdigkeit, schlechte Leberentgiftung, Intoleranzen wie Glutenintoleranz, Laktoseintoleranz oder Fruktoseintoleranz, erhöhter Cholesterinspiegel; aber auch oft ein ständiger Esszwang, denn der Energiebedarf des Körpers kann nicht mehr gedeckt werden und er schaltet auf „Hunger“. Die Mitochondrienschädigung kann weiterhin zu einem erhöhten Histaminspiegel führen, was die Ursache für zahlreiche Allergien und Unverträglichkeiten sowie aseptische Entzündungen, Autoimmunreaktionen und Entzündungen in den Nervenzellen sein kann. Besonders Hirnzellen können überaktiviert, übererregt und geschädigt werden. Genauso finden neurodegenerative Erkrankungen, autoimmune Hashimoto-Thyroiditis,  Migräne, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Tinnitus, Zahnfleischerkrankungen, Tumorerkrankungen und Multisystemerkrankungen wie Autismus, ADHS, CFS u.a. eine gemeinsame Ursache in der Störung des mitochondrialen Stoffwechsels.

Auch für die Beseitigung abgestorbener Zellen im Körper müssen Mitochondrien genügend Energie bereitstellen. Wenn wie oben beschrieben ein Energiemangel vorliegt und somit die „Aufräumarbeiten“ nur teilweise durchgeführt werden, führt dies automatisch auch hier zu einer Belastung des gesamten Körpers („Verschlackung“, Übersäuerung, Vergiftung) und ebenfalls zu vorzeitiger Alterung und chronischer Krankheit.

Mitochondrien werden nur mütterlich vererbt, ebenso deren mögliche Schäden. Allerdings können Mitochondrienschäden auch erworben werden, z. B. durch Unfälle, Stürze mit Verletzungen v. a. an der Halswirbelsäule (z. B. beim Auto-, Schifahren, Eislaufen, Snowboarden), massiven Stress (welcher Art auch immer), schleichende Entzündungsprozesse, aber auch im Rahmen von Operationen und durch Umweltgifte.

Leider können die in ihrer Funktion gestörten Mitochondrien nicht vom Körper repariert werden. Zusätzlich verbrauchen die kranken Mitochondrien auch noch vermehrt Mikronährstoffe. Die kranken Mitochondrien müssen somit unterstützt werden und der Mikronährstoffhaushalt ausgeglichen sein, so dass es bei einer Vermehrung der Mitochondrien z. B. durch Sport oder bei der Erneuerung verbrauchter Mitochondrien nicht zu den gleichen Fehlfunktionen kommt.

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Eine kausale Therapie von chronischen Krankheiten sollte also immer auch die Mitochondrien und ihre Energiebereitstellung im Auge haben. Ein zentrales Thema dabei ist der Schutz der voll funktionierenden Mitochondrien und parallel eine Sanierung fehlerhaft arbeitender Mitochondrien durch eine gezielte Nährstofftherapie mit Mikronährstoffen und Antioxidantien. Mikronährstoffe und Antioxidantien sind dem Körper vertraute natürliche Stoffe wie Vitamine und Spurenelemente, die Einfluss auf den Elektronentransport und eine Verbesserung der Energiegewinnung haben.

Regulationsfördernde Maßnahmen führen zu einer Verbesserung der  Funktionalität der Faszien (Bindegewebe) wodurch die Aufnahme, der Transport und die Verwertbarkeit der Nährstoffe und der Abtransport der Schadstoffe leichter möglich werden. Ebenfalls stabilisieren sie mögliche Dauerschäden, die eine dauerhafte Entzündungsreaktion hervorrufen, wie z. B. eine instabile Halswirbelsäule. Solche Maßnahmen sind beispielsweise die ISBT-Bowen Therapie, Akkupunktur, Feldenkrais, Schröpfen, Craniosacrale Therapie und auch Osteopathie.

Der aktuelle Ansatz der alternativen mitochondrialen Therapie zielt nicht primär auf die mütterlich vererbten genetischen Blockaden, sondern auf die erworbenen degenerative Prozesse im Mitochondrium und deren ganze Bandbreite von Auswirkungen die oben beschrieben wurden. Eine Standardtherapie gibt es allerdings nicht, da die Erkrankungsbilder so unterschiedlich sind. Der behandelnde Heilpraktiker oder Arzt muss dabei gemeinsam mit dem Patienten beobachtend arbeiten und anamnestisch erkennen, was Aussicht auf Erfolg hat.

Aber selbst die beste Unterstützung durch Mikronährstoffe, Antioxidantien und Bewegung kann nicht funktionieren, wenn die tieferen Ursachen der Krankheit nicht ebenfalls gefunden und reduziert bzw. vermieden werden. Das sind beispielsweise eine lang dauernde Anhäufung von Sorgen, Ängsten, Stress, giftigen Substanzen, einer vorwiegend vitalstoffarmen Ernährung, Nikotin und andere Drogen, Elektrosmog (besonders Mobilfunk) und Bewegungsmangel.

Es ist das Verdienst Dr. Kuklinskis, Facharzt für Innere Medizin und Umweltmedizin, Chefarzt des Zentrums für Umweltmedizin in Rostock und Autor von u.a. den Büchern: "Das HWS-Trauma", „Neue Chancen - Gesünder mit Mikronährstoffen: Schützen Sie Ihre Zellen vor Freien Radikalen'' und „Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie“ den Zusammenhang zwischen, durch Halswirbelsäulentrauma, Medikamente, Umweltgifte und Fehlernährung erzeugtem Nitrostress und vielen heute als schicksalhaft angesehenen Krankheiten wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Rheuma, Tinnitus, Migräne, ja selbst Multipler Sklerose und Chronischem Müdigkeitssyndrom erkannt und erforscht zu haben.

 

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